Bluetti hat mit der Elite 300 eine Powerstation mit 2400 Watt Ausgangsleistung sowie 3 kWh Kapazität herausgebracht, die noch dazu vergleichsweise kompakt bleibt.
Das Kraftpaket wiegt etwa so viel wie ein Wasserkasten und bleibt somit transportabel, auch am Aufstellort.
Wir haben das neue Modell der Bluetti-Serie ausführlich getestet und geben euch einen Überblick zu den wichtigsten Daten.
Inhaltsverzeichnis
Testergebnis & Noten: Wie gut ist die Bluetti Elite 300?
Die Bluetti Elite 300 überzeugt uns in puncto Leistung und Kapazität, auch in Hinblick auf Mobilität und Abmessungen.
Neben einer sehr guten Verarbeitung weiß die mobile Batterie zudem mit einem neuartigen und klugen Lüftungssystem zur Kühlung zu überzeugen – so kann der Wechselrichter auch hohe Lasten ohne Pause bewerkstelligen.
Die Bluetti Elite 300 hat uns in fast allen Punkten überzeugt und kassiert zurecht die Gesamtnote „sehr gut“.
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Bluetti Elite 300: Wichtige Messwerte
| Kapazität laut Hersteller | 3.014,4 Wh (314 Ah) |
| Gemessene Kapazität | 2790 Wh |
| Gemessenes Gewicht | 26,3 kg |
| Berechnetes Volumen | 33,2 Liter |
| Leistung laut Hersteller | 2400 Watt |
| Gemessene Leistung | 2400 Watt |
| Gemessene Ladezeit Turbo (AC) | 1 h 21 min |
Bluetti Elite 300
sehr gut
Mobilität
gut
Anschlüsse
gut
Kapazität
sehr gut
Leistung
sehr gut
Handhabung
sehr gut
Ladezeit
gut
Gehäuse & Design
Das Design der Bluetti Elite 300 erinnert in puncto Farbgebung und Anordnung der Anschlüsse an die Vorgänger-Modelle der AC-Reihe.
Die neue Powerstation von Bluetti, die seit 09.03. in Deutschland erhältlich ist, verbindet allerdings viel Leistung mit ungewöhnlich Platz sparender Bauweise für diese Klasse.
Die Elite 300 bleibt in der 3-kWh-Klasse momentan ungeschlagen kompakt – wem diese Kombination aus Leistung und kompakter Bauweise wichtig ist, sollte zugreifen!
Mobilität
Zunächst interessierte uns, wie transportabel die Bluetti Elite 300 wirklich ist. Wir werfen deswegen einen Blick auf die gemessenen Werte Gewicht, Maße und Volumen.
Im Campervan belegt die große Powerstation insgesamt 26,3 Kilogramm. Das klingt erstmal viel und wir schleppen den Kraftprotz auch deutlich lieber zu zweit mit den beiden Tragegriffen.
Allerdings haben wir dabei immer im Hinterkopf, dass etwa die AC 200 Max nochmal rund 2 Kilogramm schwerer ist und dabei weniger Leistung liefert.
Mit einer Abmessung von 366 x 305 x 297,5 Millimetern (33,2 Liter Volumen) können wir die Powerstation zwar in einen KFZ-Kofferraum unterbringen. In der Zelt-Apsis ist der benötigte Platz dagegen begrenzt und wir empfehlen bei kleineren Zelten ein kompakteres Modell, etwa die Bluetti Elite 100 V2.
Die beiden breiten Tragegriffe befinden sich an der Oberseite und machen haptisch einen ordentlichen Eindruck im Test.
Fazit: Das Gerät bleibt mobil und wiegt für den lokalen Transport auf dem Zeltgelände nicht zu viel, vor allem im Hinblick auf die Leistungswerte – wir vergeben die Note „gut“ im Teilbereich Mobilität.
Mobilitätspunkte
Bluetti Elite 300
Mobilität: Gut
Anschlüsse
In diesem Abschnitt bewerten wir jeweils die Anzahl und Vielfalt der Anschlüsse der Bluetti Elite 300.
Insgesamt gibt es 8 Ausgänge, die sich auf USB-A, USB-C, 12-Volt-Zigarettenanzünder, 230-Volt Ports sowie einen XT90 verteilen.
Sowohl Quantität als auch die Vielfalt der vorhandenen Anschlüsse konnten uns im Test überzeugen.
Wer kühle Getränke aus der Kühlbox im Urlaub bevorzugt, nutzt für den Anschluss eines 12-Volt-fähigen Kühlgeräts den 12 Volt Zigarettenanzünder-Ausgang oben links auf der Vorderseite (12 V / 10 A).
Unterhalb des 12-Volt-Anschlusses hat Bluetti einen starken 12 V / 30 A XT90-Ausgang montiert, mit dem man beispielsweise je nach Hersteller einige Kamera-Akkus oder Drohnen-Akkus aufladen kann. Außerdem können Camper mit diesem starken 360 Watt Ausgang je nach Bedarf Kühlgeräte oder eventuell sogar eine kleinere Heizung betreiben.
Für alle gewöhnlichen Bedarfe beim Campen sind die zwei USB-A Ausgänge unten in der Mitte zu empfehlen (2x 15 Watt). Dort wird beispielsweise nachts die USB-Lampe angeschlossen, das Smartphone oder Tablet geladen.
Gleich rechts daneben finden einen 140 Watt sowie links einen 100 Watt starken USB-C Ausgang mit Power Delivery, mit der wir den Drohnen-Akku oder das Kamera-Batterypack laden. Auch das Macbook können wir darüber aufladen.
Auf der rechten Seite befinden sich 2x 230-Volt-Ausgänge mit einer Dauerleistung von maximal 2.400 Watt (4.800 Watt Anlaufstrom), die wir auch für sehr leistungshungrige Geräte nutzen können – selbst Klimaanlagen, Haartrockner, Elektrogrill, Heizstrahler oder Wasserkocher können daran betrieben werden.
Gewinkelte Stecker passen problemlos, da die Schuko-Steckdosen mittig auf der rechten Seite montiert sind.
Eine kabellose Ladefläche – etwa zum Aufladen des Smartphones – suchen wir jedoch vergebens, hier hätte Bluetti die Fläche der Oberseite sinnvoll nutzen können.
Zum Aufladen der starken Elite 300 Powerstation befindet sich der Kaltgeräte-Eingang auf der rechten Seite des Geräts.
Dort verbinden wir das mitgelieferte Kaltgeräte-Kabel mit der heimischen 230-Volt-Steckdose oder dem Landstrom-Anschluss auf dem Campingplatz.
Auf der Frontseite unten links befindet sich zudem der DC/PV-Eingang (XT60), mit dem wir unsere Powerstation bequem per Solarmodul oder während der Fahrt per KFZ-Ladekabel (beide Adapterkabel nicht enthalten) aufladen können. Mehr dazu im Abschnitt Laden.
Insgesamt bewerten wir die Teilnote Anschlüsse mit der Note „Gut“, da die Vielfalt und schiere Anzahl des Geräts im Vergleich gut gelungen ist.
Anschlusspunkte
Bluetti Elite 300
Anschlüsse: Gut
Kapazität
Bezogen auf die Lebenszeit der Batteriezellen gibt Bluetti an, dass die LiFePO4-Akkus auf satte 6.000 Ladezyklen ausgelegt sind.
Dies bezieht sich auf den Zeitpunkt, bei dem die Zellen bei 80 Prozent ihrer ursprünglichen Nennkapazität angelangt sind.
Um herauszufinden, wie lange die Bluetti Elite 300 durchhält, haben wir einen 1400 Watt Elektrogrill angeschlossen und gemessen, wann die Station leer ist.
Bezogen auf den jeweiligen Ladezyklus gibt Bluetti die Kapazität der Powerstation mit 3014,4 Wattstunden an.
Die Kapazität der Bluetti Elite 300 war im Test sehr gut, wir vergeben fünf von fünf Punkten.
Kapazitätspunkte
Bluetti Elite 300
Die folgende Eigenschaft wirkt sich besonders stark auf die Note aus:
Gemessene Kapazität: Wechselstrom (AC)
Mit einem 1400 Watt starken Elektrogrill und einem Staubsauger auf niedriger Stufe (600 Watt) konnten wir mit einer angelegten Gesamtlast von circa 2.000 Watt bis zur Leerung der Batterie knapp 2790 Wattstunden entnehmen, die Powerstation lieferte demnach im Test sehr gute 92 Prozent der Nennkapazität.
Insgesamt ist die Kapazität eines Ladezyklus mit durchschnittlich 92 Prozent der Nennkapazität des Herstellers im Vergleich zu anderen LiFePO4 Powerstationen am Markt sehr gut.
| Angegebene Kapazität | 3014,4 Wattstunden |
| Gemessene Kapazität (AC, 2.000 W) | 2790 Wattstunden |
Kapazität: Sehr Gut
Leistung
Wie viel Leistung kann die Bluetti Elite 300 Powerstation tatsächlich bringen?
In dieser Testrubrik erzielte die Station satte fünf von fünf Punkten.
Leistungspunkte
Bluetti Elite 300
Um die Leistungsnote für diese Testnote zu ermitteln und die Powerstation an ihre Leistungsgrenze zu bringen, haben wir Elektrogrill und Staubsauger gleichzeitig verwendet.
Maximale Leistung AC (Wechselstrom)
Laut Herstellerangaben muss es die Powerstation auf 2400 Watt Dauerleistung am AC-Ausgang bringen. Außerdem sind bis zu 4.800 Watt Anlaufstrom möglich.
Beim Test mit einem 1800 Watt Wasserkocher und einem Staubsauger auf niedriger Stufe lag die maximale Leistungsabgabe bei den Herstellerwerten, die Powerstation lieferte 2400 Watt über den Wechselrichter.
Als wir zwei zu starke Geräte angeschlossen haben, registrierte dies die interne Elektronik sofort und schaltete die Powerstation in den Power-Lifting-Modus. Wenn’s zu viel wird, schaltet die Station ab – dies variiert je nach Geräten und Leistungsaufnahme.
Im Power-Lifting-Modus laufen die Verbraucher mit geringerer Netzspannung weiter, allerdings leidet je nach Gerät die Leistung. Wird etwa ein Föhn angeschlossen, produziert dieser im Power-Lifting-Betrieb weniger Wärme.
Für den Camping-Alltag ist die Dauerleistung von maximal 2400 Watt sehr gut für sämtliche Geräte, die im Urlaub denkbar wären. Selbst starke Elektrowerkzeuge oder Klimaanlagen können je nach Modell hier angeschlossen werden.
Eure Musikbox, das TV-Gerät oder diverse Elektronik mit AC-Netzteil könnt ihr somit problemlos betreiben.
Wasserkocher, Kaffeemaschine, Kühlschrank oder Herdplatten können je nach Kombination auch zeitgleich an den AC-Ausgängen genutzt werden.
Wie jede moderne Powerstation ist auch die Bluetti Elite 300 durchladefähig – sie kann also gleichzeitig geladen und entladen werden.
Das ist insbesondere praktisch, wenn wir bei gutem Wetter über Solarpaneele am PV-Eingang aufladen und dabei unser Smartphone per USB aufladen oder die Kühlbox am 12-Volt-Ausgang nutzen.
Zuletzt haben wir als Leistungstest unter Belastung die Sinuskurve gemessen, diese war wie schon bei anderen Bluetti-Powerstationen sauber und stabil.
Leistung: Sehr gut
Handhabung
In dieser Kategorie geht es darum, wie gut die Bluetti Elite 300 fürs Campen geeignet ist, welche Extra-Funktionen sie mitbringt und wie benutzerfreundlich sie ist.
So vergeben wir hier Punkte für leise Lüfter, einen guten Lautsprecher oder vollständiges Kabelzubehör.
Handhabungspunkte
Bluetti Elite 300
Lüfter
Die Bluetti Elite 300 verwendet ein neueres Lüftungskonzept des Herstellers. Zunächst einmal sollte erwähnt werden, dass Bluetti insgesamt 6 Lüftungsstufen vorgesehen hat für dieses Modell.
Wer mit maximaler Auflade-Leistung lädt oder richtig starke Energiefresser an die Schuko-Steckdosen hängt, erlebt die maximal mögliche Lüftungsstufe mit deutlich hörbaren 58 Dezibel. Das passiert glücklicherweise aber erst nach längerer Dauer-Belastung.
Wer neben der Elite 300 schlafen will (etwa im Zelt oder im kleinen Campervan), sollte also lieber mit weniger Leistung aufladen.
Die beiden Lüfter sitzen bei der Elite 300 nicht wie bei anderen Modellen auf den Seiten, sondern auf der oberen Hälfte hinten links. Gleich daneben kommt die warme Abluft wieder heraus.
Dabei war in unseren Lüfter-Tests besonders löblich zu erwähnen, dass man das Lüftungsgitter auf der Rückseite abnehmen und das daran befindliche Staub-Auffangsieb reinigen kann – sehr schön Bluetti!
Wetterschutz
Das Thema Wetterschutz der Powerstation wird leider nach wie vor von Herstellern vernachlässigt.
Dies ist vor allem beim Zeltcamping von Bedeutung, da die Geräte im Freien oft mit Sand, Staub, Dreck, Insekten oder anderen externen Einflüssen in Berührung kommen.
Wer wie wir gern den Urlaub an der Küste verbringt, hat höhere Anforderungen an den Wetterschutz einer Powerstation. Starke Winde, Sand, Feuchtigkeit oder Staub kann leicht ins Innere des Solargenerators gelangen. Modelle mit Klappen oder Kappen sind daher wünschenswert.
Viele Modelle am Markt haben zumindest eine Gummikappe vor den wichtigen AC-Ports. Bluetti verzichtet bei der Elite 300 darauf.
Allerdings wurden immerhin die Input-Ports sowie der 12-Volt-Zigarettenanschluss und der XT90-Ausgang mit einer solchen Schutzkappe gegen eindringende Insekten, Staub und Schmutz geschützt.
Insgesamt bewerten wir den Wetterschutz als durchschnittlich.
Display
Die Bluetti Elite 300 schalten wir mit einem längeren Druck auf die ON/OFF-Taste mittig unterhalb des Displays auf der Vorderseite ein. Nach längerer Inaktivität schaltet sich das Display ab, um Strom zu sparen. Wollen wir das Gerät gänzlich abschalten, drücken wir ebenfalls länger auf diesen Schalter.
Analog zu anderen Geräten am Markt ist das Display klar lesbar strukturiert, aber dabei übersichtlich gehalten.
Links in der Anzeige sehen wir die Summe aller Eingangs- und Ausgangsleistungen in Watt für die DC-Ein- und Ausgänge. Analog wird rechts dasselbe für die AC-Eingangs- und Ausgangsströme angezeigt.
In der Mitte gibt’s die übliche Prozentwert-Anzeige, die uns über den Stand der Restkapazität des aktuellen Ladezyklus informiert.
Das Display ist in Innenräumen gestochen scharf, bei guter Helligkeit. Geht man ins Freie, bleibt die Ablesbarkeit bei klarem Himmel okay und leidet – wie erwartet – sobald die Sonne direkt darauf scheint.
Für bedeckten Himmel gilt, dass wir die Werte im Test noch in rund zwei Metern Abstand gut erkennen konnten.
Insgesamt macht das Display einen guten Eindruck im Test.
Bluetti App
Die Bluetti App bietet die üblichen erwartbaren Daten und Funktionen für die Steuerung der Powerstation.
So erhalten wir beispielsweise Daten über den aktuellen Energieverbrauch
der Station, Daten zum Solarladen oder die Angabe zur verbleibenden
Restkapazität.
Neben diesen grundlegenden Informationen können wir
mit einem Antippen der DC oder AC Buttons in der App den jeweiligen
Bereich ein- oder ausschalten. Das ist beispielsweise dann praktisch,
wenn wir die angeschlossene Lampe nicht per Hand ausschalten wollen,
sondern bequem vom Bett aus per Smartphone.
Zudem können wir in der App festlegen, ob wir uns per Bluetooth oder per WiFi verbinden wollen.
Interessant ist auch, dass die App eine Möglichkeit bietet, den Lademodus festzulegen (mehr dazu im Abschnitt Laden per AC).
Es gibt noch einige andere Steuerungsmöglichkeiten, die an der Stelle den Rahmen sprengen würden. Die App ist vom Umfang und der Übersichtlichkeit jedenfalls gut gelungen – großes Lob an die Entwickler.
Handhabung: Sehr gut
Ladezeit
Der Solargenerator Bluetti Elite 300 kann so aufgeladen werden:
- Mit dem mitgelieferten AC-Kaltgerätekabel an einer 230-Volt-Steckdose
- Über den XT60 Eingang per Solarmodul (MC4 auf XT60 Kabel nicht enthalten)
- Über den XT60 Eingang per KFZ-Ladung (KFZ auf XT60 Kabel nicht enthalten)
Die Ladezeiten im schnellsten Modus sind beachtlich gut. Die Station kann in der Bluetti App fürs Netzladen zudem auf drei verschiedene Lademodi konfiguriert werden.
Erwähnenswert ist die Durchladefähigkeit – sie kann also gleichzeitig geladen und entladen werden.
Schade, dass Bluetti auch bei diesem neueren Modell sowohl auf Solarladekabel als auch KFZ-Ladekabel verzichtet – Punktabzug dafür.
Daher gibt es 4 von 5 möglichen Punkten bei der Testnote Ladezeit.
Ladezeitpunkte
Bluetti Elite 300
Laden mit Netzteil
In unseren Tests lud die Bluetti Elite 300 über den AC-Kaltgeräteeingang mit maximal 2300 Watt (Schnelllademodus) in 1 Stunde und 35 Minuten vollständig wieder auf. Die 80-Prozent-Marke der Ladung erreichten wir nach 1 Stunde und 21 Minuten.
Über diesen Turbo-Lademodus sind die Energiezellen also wieder rasch aufgefüllt.
In der Bluetti App gibt es wie schon erwähnt zwei weitere Lademodi, die man dort einstellen kann:
Im sogenannten Standard-Lademodus lädt das Gerät mit immerhin guten 1200 Watt wieder auf, die Elite 300 war in den Ladetests nach 2,8 Stunden wieder voll aufgefüllt. Dieser Standard-Lademodus sollte für die meisten Anwendungen gewählt werden, da weder die Lüftung zu laut noch die Batterien unnötig beansprucht werden und somit die Langlebigkeit gefördert wird.
Der beste Lademodus für Camper, die in der Nähe der Bluetti Elite 300 schlafen wollen, ist der Silent-Modus: Hier lädt die Powerstation mit 800 Watt, verzichtet aber weitgehend auf die Lüftung und bleibt nachts somit leise im Betrieb.
Im Konkurrenzvergleich ist die Aufladung insgesamt schnell, zumindest wenn der Schnelllademodus aktiviert ist.
Die maximale, kombinierte Eingangsleistung beträgt (bei der EU-Version) 2400 Watt. Dieses Limit gilt also auch, wenn wir die AC-Aufladung am Stromnetz kombinieren mit der DC-Ladung am XT60-Eingang unten links auf der Vorderseite (entweder über Solar oder KFZ-Aufladung).
Laden über Solarenergie
Zunächst akzeptiert die Bluetti Elite 300 am XT60-Solarladeeingang unten links auf der Vorderseite 12 bis 60 Volt bei 22 Ampere, maximal 1200 Watt. Das ist eine sehr ordentliche Leistung.
Zudem ist – wie im vorherigen Abschnitt erwähnt – ein gleichzeitiges Aufladen über Solar und Netzteil möglich mit insgesamt maximal 2400 Watt.
Allerdings ist diese Kombination aus Solarladung und AC-Ladung durch die Limitierung der einzelnen Modi bestimmt: Die Solarladung kann maximal 1200 Watt liefern, die AC-Ladung maximal 2300 Watt.
Ein Solarladekabel (MC4 auf XT60) liegt der Bluetti Elite 300 nicht bei. Da ein Solarlade-Adapterkabel unserer Meinung nach in den Lieferumfang einer Powerstation gehört, gibt es dafür Punktabzug.
Laden am KFZ
Während der Fahrt kann die Lichtmaschine des Fahrzeugs die Powerstation wieder aufladen.
Auch die Aufladung über das Bordnetz ist möglich, maximal klappt das KFZ-Laden also mit 120 Watt.
Für die Aufladung über das Fahrzeug benötigt man einen XT60 auf KFZ Ladeadapter. Auch dieser ist nicht im Lieferumfang der Powerstation enthalten.
Ladezeit: Gut
Vorteile und Nachteile der Bluetti Elite 300
Vorteile
- Moderne LiFePO4-Batterie mit 6.000 Lebenszyklen
- Sehr hohe Dauerleistung
- Sehr gute Kapazität bei kompakter Größe
- Gut erkennbares Display
- 8 starke und moderne Ausgänge
- Gleichzeitiges Laden über Solar und Netzstrom
- Unterbrechungsfreie Stromversorgung
- Gute App & Steuerung
Nachteile
- KFZ & Solarladekabel nicht enthalten
- AC-Ausgänge ohne Gummikappe
Lieferumfang
- Bluetti Elite 300
- AC Kaltgeräte-Ladekabel
- Benutzerhandbuch
- Erdungsschraube
Fazit zur Bluetti Elite 300 Powerstation
Bluetti schafft mit der Elite 300 den Spagat zwischen einer sehr guten Leistung und Kapazität bei mäßiger Größe und Gewicht – das Kraftpaket bleibt trotzdem transportabel.
Zusätzlich wurde ein neues, kluges Lüftungssystem verbaut, was die Elite 300 seltener abschalten wird bei Vollbelastung. Geräte anderer Hersteller laufen da schon mal warm und müssen eine Pause machen – nicht so die Elite 300.
Anschlüsse gibt’s genug – allerdings vermissen wir eine kabellose Ladefläche auf der Oberseite.
Trotz der guten Ergebnisse in den Tests haben wir Grund zum Meckern gefunden: Wir hätten uns sowohl ein Solarladekabel als auch einen KFZ-Ladeadapter im Lieferumfang gewünscht.
Die Powerstation Bluetti Elite 300 hat uns insgesamt im Test überzeugt und bekommt die Gesamtnote „sehr gut“.
Nutze bis zum 30.06.2026 den 8% Rabattcode: SCE300
Für alle anderen Produkte bei Bluetti 5 % Rabatt mit dem Code: BLUETTISC








