Camping im Regen: So bleibst du im Zelt trocken! (20 Tipps)

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Campingurlaub bei Regen? Kann sehr gemütlich sein! Mit unseren 20 guten Tipps hältst du dein Zelt und deine Kleidung bei schlechtem Wetter schön trocken.

Am Himmel hängen volle, tiefblaue Wolken. Es regnet seit Tagen. Du sitzt durchnässt und frierend in deinem Zelt. Es ist dunkel. Auf dem Boden neben dir liegt dein Schlafsack in einer kalten Pfütze aus trübem, schlammigem Wasser. Das wird eine harte Nacht. 

Stopp! 

Jetzt stell dir vor, du sitzt in deinem trockenen Zelt, trägst einen kuscheligen Wollpullover und bist in eine warme Decke gehüllt. Das Zelt wird vom sanften Schein einer Lichterkette erhellt. Du hast eine heiße Tasse Glühwein in der Hand und lauschst dem entspannenden Trommeln der Regentropfen auf deinem Zeltdach.

Besser?

Es gibt eine Reihe von Tricks, mit denen du selbst im größten Wolkenbruch trocken bleibst und eine schöne Zeit haben kannst. In diesem Ratgeber lernst du die besten Tipps, Ausrüstung und Techniken kennen, damit dein Camping-Urlaub garantiert nicht ins Wasser fällt!

Inhaltsverzeichnis

Dieser Ratgeber ist Teil unserer großen Serie Camping im Regen.

1. Finde den richtigen Zeltplatz

Zelt Nach Regenschauer Im Nebel

Egal wie grün das Gras und wie weich das Moos ist: Bau dein Zelt niemals in einer Senke auf! Bei schwerem Regen sammelt sich selbst in kleinen Senken eine beeindruckende Menge Wasser. Auf einer leichten Anhöhe bleiben deine Füße trocken. 

Bäume sind überraschenderweise kein guter Platz bei Regen. Noch lange, nachdem der Regen aufgehört hat, fallen immer wieder Wassertropfen auf das Zelt und auf deinen Kopf. Ideal ist ein Platz, an dem die Sonne auf dein Zelt scheinen kann, damit es wieder schön schnell trocken (und warm) wird.

Wir wandern übrigens bei schlechtem Wetter nicht so gerne kilometerweit über den Platz. Falls es dir auch so geht, versuche einen Zeltplatz in der Nähe der Toiletten und Waschräume zu bekommen.

Lese-Tipp
In unserer Packliste für Camping bei Regen findest du die beste Ausrüstung, die dir dabei hilft, trocken zu bleiben!

2. Teste dein Zelt zu Hause mit dem Gartenschlauch

Wasser spritzt aus einem Gartenschlauch

Nicht jedes Zelt ist wasserdicht. Einige Zelte werden durch Wind oder Funkenflug beim Grillen beschädigt. Neu gekaufte Zelte können kleine Produktionsfehler an den Nähten haben, durch die Wasser ins Innere gelangt.

Glücklicherweise kannst du ganz leicht testen, ob dein Zelt bei Regen trocken bleibt. Baue deinen Unterschlupf im Garten auf und schließe alle Türen und Fenster. 

Ein Gartenschlauch, der Rasensprenger oder eine Gießkanne erzeugen einen vortrefflichen künstlichen Regenschauer, der Schwachstellen am Zelt gnadenlos aufdeckt!

Sind anschließend im inneren Wassertropfen sichtbar, musst du dein Zelt reparieren.

Profi-Tipp: Indem du mit einem Blatt Löschpapier an der Innenwand entlangfährst, findest du selbst winzige Wassertropfen und kleinste Löcher in der Zeltwand.

3. So machst du dein Zelt wasserdicht und sorgst dafür, dass es so bleibt

Wassertropfen auf einem imprägnierten Zelt

Damit du morgens nicht unsanft von kalten Wassertropfen in deinem Gesicht geweckt wirst, solltest du ein undichtes Zelt vor dem Camping-Ausflug unbedingt wieder wasserdicht machen.

Repariere tropfende Nähte mit einem Nahtdichter. Wichtig: Für Zelte aus Polyester ist ein normaler Nahtdichter geeignet. Für Zelte mit Silikonbeschichtung solltest du einen Nahtdichter auf Silikonbasis verwenden. 

Du kannst auch kleine Löcher in der Zeltwand mit dem Nahtdichter verschließen. Wir haben beim Camping immer eine Tube im Gepäck, um sofort auf kleine Beschädigungen reagieren zu können.

Etwas ältere Zeltwände saugen ganz gerne mal Regenwasser auf. Schütze dein Zelt, indem du es regelmäßig nachimprägnierst. Wie du ein Zelt in 5 einfachen Schritten imprägnierst, erfährst du hier.

Jedes Zelt braucht von Zeit zu Zeit zudem ein bisschen Pflege, damit es lange schön und wasserdicht bleibt. Lerne in unserem ausführlichen Ratgeber, wie du dein Zelt richtig pflegst.

4. Nimm das richtige Zelt mit

Silhouette Eines Zeltes Vor Dem Sonnenuntergang

Camping im Regen ist so viel angenehmer, wenn du ein gutes Mistwetter-Zelt dabei hast. Achte unbedingt auf die folgenden Merkmale: 

  1. 2.000 mm Wassersäule. Versiegelten Nähte und eine Wassersäule von mindestens 2.000 mm halten Regen zuverlässig ab.
  2. Doppelwandige Zelte schützen dich vor dem fiesen Kondenswasser, das bei feuchtem Wetter an der Innenseite deiner Zeltplane entsteht. 
  3. Ein rundum geschlossener Boden ist eine unüberwindbare Barriere für Wasser von unten.
  4. Ein geräumiges Vorzelt ist der ideale Ort, um nasse Gegenstände zu verstauen. So bleibt dein Schlafplatz trocken!
  5. Geschicktes Aufbau-System. Je schneller das Zelt steht, desto weniger Regen bekommst du ab. Ganz wichtig: Es ist möglich, dass du vor dem Innenzelt zuerst das Außenzelt aufbauen kannst.
  6. Ausrüstungs-Schlaufen an der Decke machen es dir leicht, feuchte Kleidung & Socken zum Trocknen aufzuhängen.

Wir sind mit unserem Mistwetter-Zelt, einem Coleman Oak Canyon 4, beim Zelten im Regen wirklich glücklich. Es hat alle wichtigen Eigenschaften.

5. Die richtige Kleidung: Polyester ja, Baumwolle nein!

Frau Mit Baumwoll Kleidung Im Wald

Kleidung aus Baumwolle ist keine gute Idee, weil Baumwolle schnell nass wird und nur sehr langsam trocknet! Dafür muss es nicht mal regnen. Eine hohe Luftfeuchtigkeit und Schweiß reichen aus.

Kleidung aus Polyester oder Nylon ist viel besser. Die leichtgewichtigen Kunstfasern nehmen weniger Feuchtigkeit auf und trocknen viel schneller. 

Das ist der Grund, warum qualitativ gute Outdoor-Kleidung praktisch immer aus wasserresistenten Kunstfasern gefertigt ist. Trockene Kleidung ist extrem wichtig für deinen Komfort und deine Gesundheit!

6. Behandle dein Innenzelt wie ein trockenes Heiligtum

Person liegt im Zelt und macht ein Foto durch die offene Zelttür

In deinem Innenzelt bewahrst du deine wichtigste Ausrüstung auf. Es ist auch extrem wichtig, dass du während du schläfst trocken bleibst, damit du nachts nicht auskühlst!

Lass deshalb deine nassen Schuhe und deine Regenkleidung im Außenzelt. So verhinderst du, dass dein Schlafsack nass wird. Du verminderst auch die Bildung von Kondenswasser im Innenzelt.

Hat dich dein Rucksack mit Wasser voll gesaugt? Hoffentlich hast du seinen Inhalt in trockenen Plastiksäcken verstaut! Nimm den trockenen Inhalt mit in dein Innenzelt und hänge den Rucksack über Nacht im Außenzelt auf, damit er abtropfen kann.

7. Öffne regelmäßig die Belüftungsklappen, damit kein Kondenswasser entsteht

Tau auf einem Grashalm

Öffne auch bei Regen hin und wieder die Ventilationsklappen an deinem Zelt, damit warme, feuchte Luft nach außen strömen kann. Das ist besonders in der Zeit nach Sonnenuntergang wichtig, wenn es draußen kälter wild. So verringerst du das nächtliche Kondenswasser im Zelt.

Kondenswasser entsteht, wenn warme, feuchte Luft auf eine kühle Fläche trifft. Es bildet sich vor allem an der Innenseite deiner Zeltwände, aber auch auf dem Zeltboden, wenn das Zelt auf einem kalten Untergrund steht.

Wasser im Zelt bedeutet also nicht immer, dass dein Zelt undicht ist. Vielleicht musst du einfach mal wieder lüften, um die Luftfeuchtigkeit zu senken.

8. Mit der richtigen Regenjacke bleibst du garantiert trocken

Mann Mit Regenjacke Und Hut An Einem Fluss

Die richtige Camping-Regenbekleidung hilft dir dabei trocken zu bleiben, wenn du rausgehst und deine Körperwärme zu speichern, wenn du zur Ruhe kommst.

Für uns haben sich diese Regenjacken als ideal herausgestellt:

  1. Langer Regenmantel. Ein wadenlanger Regenmantel ist schnell übergeworfen, wenn du mal kurz vor die Tür gehst. Der Mantel ist viel länger als eine Regenjacke. Darum bleibt auch deine Hose (weitgehend) trocken. Wer einen Rucksack oder andere, große Gegenstände trocken transportieren möchte, greift stattdessen zu einem weiten Regenponcho
  2. Atmungsaktive Allwetter-Jacke. Auf längeren Touren im Regen tragen wir am liebsten eine atmungsaktive, wasserdichte Wetterschutzjacke. Diese Jacken sind wirklich bequem, weil sie eine atmungsaktive Membran haben und bei körperlicher Anstrengung den Schweiß nach draußen transportieren. Wähle nach Möglichkeit ein Modell mit Ventilations-Öffnungen unter den Armen, damit du die Temperatur regulieren kannst. Sehr wichtig ist, dass die Reißverschlüsse wasserdicht sind.

Bei starkem Regen kommst du mit wasserabweisenden Stoffen nicht weit. Du brauchst Bekleidung mit einer Wasserschutz-Beschichtung. Du erkennst wirklich wasserdichte Kleidung daran, dass sie eine Wassersäule-Angabe hat.

9. Nasse Klamotten? Aufhängen & raushängen!

Eine Wäscheleine mit zwei Wäscheklammern im Garten

Wenn du nass geworden bist, ist es verführerisch, die nassen Klamotten einfach in eine Tasche zu stecken und trockene Reserve-Kleidung anzuziehen.

Tu das nicht! In einem Plastiksack bekommen feuchte Textilien Stockflecken und können mit der Zeit schimmeln.

Hänge deine Sachen zum Trocknen auf. Dafür kannst du einfach eine Wäscheleine in deinem Vorzelt oder unter einem Pavillon spannen.

Viele Campingplätze haben einen Trockenraum oder sogar einen Wäschetrockner.

Ja, das Trocknen braucht ein bisschen Zeit. Aber es lohnt sich: Dein Campingurlaub ist viel angenehmer, wenn du immer trockene Bekleidung hast, die nicht muffig riecht!

Profi-Tipp: Polyester trocknet viel schneller als Baumwolle. Du duschst gerne und häufig? Dann wirst du diese schnell trocknenden Mikrofaser-Handtücher von Amazon lieben.

10. Der richtige Schlafsack: Daune klumpt, Kunstfaser trocknet schnell

Schlafsäcke in einem offenen Zelt bei Regen

Ein Schlafsack aus Daunen ist leicht und wunderbar warm – bis er feucht wird. Dann klumpen die Daunen und verlieren ihre isolierende Wirkung.

Bei hoher Luftfeuchtigkeit sind Kunstfaser-Schlafsäcke aus Polyesterfasern ideal. Kunstfasern klumpen nicht und behalten ihre Isolatioswirkung, wenn sie nass werden. Ein weiterer Vorteil: Sie trocknen schnell.

Du möchtest noch mehr Schutz vor Feuchtigkeit und Kälte? Dann ist ein Biwaksack das Richtige für dich. Diese zusätzliche Isolationsschicht schützt deinen Schlafsack vor Nässe und hilft, nachts Wärme zu speichern. 

Der Biwaksack sollte atmungsaktiv sein, damit kein Kondenswasser im Sack entsteht.

11. Eine wasserabweisende Hose bei kurzen Schauern, eine wasserfeste Hose bei starkem Regen

Zwei Wanderer auf einem nassen Weg im Gebirge

Lass deine Lieblingsjeans aus Baumwolle heute auf dem Campingplatz. Baumwolle saugt Wasser auf und trocknet nur langsam.

Eine wasserabweisende, schnell trocknende Funktionshose aus Kunstfaser schützt dich davor, durchnässt zu werden.

Bei starkem Regen brauchst du eine wasserdichte Hose, die du über deine Funktionshose ziehst. Genau wie deine Jacke sollte auch die Hose eine Wasserschutz-Beschichtung und idealerweise eine atmungsaktive Membran aus Gore-Tex oder vergleichbarem Material haben.

12. Trockene Füße sind glückliche Füße!

Arbeitsstiefel in nassem Laub nach dem Regen

Nach einem Regenguss ist die Luft klar, rein und frisch. Eine Wanderung ist jetzt ein besonderes Erlebnis!

Feuchtes Gras und nasse Blätter können dich jedoch im Nu nass machen. Triefende Schuhe sind kein Spaß.

Wasserdichte Wanderstiefel geben dir guten Halt und bleiben im Matsch trocken. 

Du kannst deinen Stiefeln einen zusätzlichen Schutz vor Wasser und Dreck geben, indem du sie vor dem Regen-Camping frisch imprägnierst.

Wir haben uns die besten Imprägniersprays für dich angeschaut. Als Sieger ist Imprägnol Universal Imprägnierspray aus unserem Vergleich hervorgegangen.

Für kurze Wege auf dem Campingplatz nehmen wir zusätzlich noch ein Paar Schlappen oder wasserfeste Sandalen mit. Sie sind schnell an- und ausgezogen und du kannst sie auch unter der Dusche tragen.

Noch ein ganz wichtiger Rat, um deine Füße glücklich zu machen: Nimm Reserve-Socken mit. Viele Reserve-Socken. Und bewahre ein trockenes Paar auf, das du nur im Zelt trägst.

13. Die Zeitung von gestern rettet heute deine Schuhe

Alte Zeitung auf Holz

Stecke trockenes Zeitungspapier in deine nassen Schuhe, damit sie schneller trocknen. Das Papier saugt die Feuchtigkeit auf. 

Ebenfalls praktisch: Du kannst mit der Zeitung ein gemütliches Lagerfeuer entfachen! Lerne hier, wie du das perfekte Lagerfeuer machst.

Selbstverständlich eignet sich für diesen Zweck auch Küchenpapier. Alte Zeitungen haben jedoch den Vorteil, dass sie konkurrenzlos günstig sind – sie kosten nichts.

14. Nimm Plastikbeutel mit. Viele Plastikbeutel.

Croissants in einer Plastiktüte

Wenn es in Strömen gießt und der Wind an deinem Zelt rüttelt, können große, wasserdichte Plastik-Müllsäcke und kleine Zipper-Beutel wertvoller als Gold sein.

  1. Große Müllsäcke halten deinen Rucksack und dein Gepäck trocken, wenn du durch den Regen laufen musst.
  2. Du kannst in ihnen schlammige Schuhe und nasse Hosen transportieren. Alles Andere bleibt trocken.
  3. Sammle vor dem Unwetter trockenes Feuerholz in einem Plastikbeutel. Nach dem Schauer kannst du leicht ein prasselndes Lagerfeuer anzünden und dich aufwärmen.
  4. Packe einen „Notfall-Beutel“ mit Reservekleidung (Socken nicht vergessen!), Lebensmitteln, Medikamenten, empfindlicher Elektronik und allen anderen Ausrüstungsgegenständen, die auf gar keinen Fall nass werden dürfen.

Du bist oft in der Natur unterwegs? Dann fällt dir sicher eine Situation ein, in der du dir schon einmal einen kleinen, feinen Plastikbeutel gewünscht hättest.

15. Positioniere den Zelteingang auf der windabgewandten Seite

Ausblick durch eine große Zelttür auf eine Sitzgruppe

Baue dein Zelt so auf, dass der Zelteingang auf der windabgewandten Seite liegt. Mit diesem einfachen Trick minimierst du die Menge an Regen, die in dein Zelt gelangt, wenn du die Zelttür öffnest.

In Deutschland (und dem Rest von Mitteleuropa) kommt der Wind meistens aus westlicher Richtung. Deshalb ist es normalerweise eine gute Idee, den Zelteingang nach Osten auszurichten. 

Bei vielen Zelten hat diese Aufbau-Richtung einen weiteren Vorteil: Die Sonne scheint bei Sonnenaufgang nicht direkt auf deine Schlafkabine und du kannst morgens besser schlafen.

16. Spanne dein Zelt richtig gut ab

Mit Sturmleinen abgespanntes Zelt an der Küste

Verhindere, dass sich Wasser auf dem Zelt ansammelt! Eine kleine Pfütze auf dem Dach ist nicht schlimm, aber bedenke: Wasser ist sehr schwer. Ein großer Pool über deinem Kopf kann das Zelt beschädigen und überraschend schnell seinen Weg ins Zelt finden.

Das ist mir einmal auf Texel passiert. Es war früh morgens. Ich lag gemütlich auf dem Rücken in meinem Schlafsack und natürlich ist das Zelt genau über meinem Gesicht leck geschlagen. Guten Morgen, Natur!

Solchen Erlebnissen gehst du aus dem Weg, indem du dein Zelt richtig gut abspannst. Vermeide durchhängende Bereiche und erzeuge Spannung auf dem Außenzelt. 

Eine gute Technik ist, die Abspannleinen genau vom gedachten Mittelpunkt des Zeltes weg nach außen zu spannen. Hier gibt es weitere Tipps & Tricks, die dir dabei helfen, dein Zelt richtig abzuspannen.

Profi-Tipp: Achte darauf, dass auch die Seitenwände deines Zeltes straff genug sind. Das Innenzelt darf an keiner Stelle das Außenzelt berühren. Ansonsten kann Kondenswasser vom Außenzelt in dein Innenzelt laufen.

17. Eine Zeltunterlage schützt dich vor Wasser von unten

Pfützen auf einem Waldweg nach dem Regen

Zelte werden oft nicht von oben, sondern von unten überflutet. Der Grund: beim letzten Camping vor dem Regen haben spitze Gegenstände unsichtbare, kleine Löcher in den Zeltboden gepikst.

Vor diesem nassen Schicksal kannst du dich leicht schützten. Lege ein Tarp unter dein Zelt. Die robuste, leichte Plane schützt deinen Zeltboden vor scharfen Steinen, Wasser und Schlamm. 

Das erleichtert dir ganz nebenbei auch die Reinigung deines Zeltes nach dem Urlaub. Erfahre hier, warum du dein Zelt regelmäßig reinigen solltest.

Ganz wichtig: Das Tarp darf nicht unter dem Zelt hervorschauen! Sonst sammelt sich Regenwasser unter deinem Zelt. Schiebe alle hervorschauenden Ecken unter den Zeltboden. Du hast es richtig gemacht, wenn du das Tarp nicht mehr sehen kannst.

Lese-Tipp
Du möchtest wissen, wie du bei Regen dein Zelt in eine kuschelige Oase verwandels und welche Aktivitäten bei Schmuddelwetter Spaß machen? Wir haben 15 Tipps für dich!

18. Trockne deine Ausrüstung und dein Zelt

Sonnenuntergang über einer Steppe

Feuchte Gegenstände neigen zu Schimmel. Also vergiss nicht, nach dem Ausflug im Regen deine Ausrüstung und dein Zelt zu trocknen, bevor du sie zu Hause wegpackst. 

Die einfachste Methode ist, das Zelt in der Sonne auf dem Boden auszubreiten. Denk daran, vorher die Türen zu öffnen. 

Die Wäscheleine im Keller ist auch gut, der Wäschetrockner ist tabu. Hier lernst du, wie du dein Zelt richtig pflegst, damit du lange Freude an ihm hast.

19. Gib deine Weisheit weiter

Die Eule Ist Das Symbol Der Weisheit

Camping im Regen ist eine Fähigkeit. Zu wissen, wie man trotz Schmuddelwetter trocken bleibt und Spaß dabei hat, macht unerfahrene Camper neidisch. 

Erinnere dich an die Tage, an denen du in einem kalten, feuchten Zelt gesessen hast und teile deine Weisheit über das Zelten an regnerischen Tagen mit anderen Campern. 

Sie werden deine Hilfe zu schätzen wissen.

20. Genieße den Regen

Glückliche Frau Im Regen

Das entspannende, rhythmische Trommeln der Regentropfen auf deinem Zeltdach. Der Wind rauscht in den Baumwipfeln. Die klare, frische Luft nach dem Regenschauer. Regen hat eine wunderschöne Seite.

Wenn du unsere Tipps weiter oben befolgt hast, kannst du das Unwetter komfortabel und trocken in deinem Zelt genießen. Du hast Zeit, um dich zu entspannen.

Lies ein gutes Buch, spiele spannende Brettspiele mit deiner Familie und deinen Freunden. Wir wünschen dir eine gute Zeit beim Camping!

Wie bleibst du trocken, während du im Regen zeltest? Teile deine Camping-Tipps mit uns und schreibe eine E-Mail. Dein SmarterCamping-Team wünscht dir ein schönes Camping im Regen!

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Fabian Mintzer

Beim ersten Camping hatte ich nur eine Wolldecke und einen aufblasbaren Sitzsack, auf dem ich auch geschlafen habe. Heute freue ich mich jedoch sehr über ein regendichtes Zelt und einen warmen Schlafsack! Ich habe ein Herz für gute Zelte, Natur, gute Musik, spannende Filme und Spiele, nerdige Technik-Gadgets und ich bastle gerne DIY-Ausrüstung für den nächsten Camping-Trip.