12 wichtige Stromerzeuger-Typen (und wann du sie brauchst)

Ein schwarzer Konverter-Stromerzeuger steht im Wald

Du suchst einen Stromerzeuger für den Campingplatz, Reisen mit dem Wohnmobil oder den heimischen Garten? 

Wir helfen dir bei der Auswahl des richtigen Generator-Typs.

Das Angebot ist vielfältig: Es gibt mobile und fest eingebaute Generatoren, leistungsfähige Benzin-, Diesel- und Gasgeneratoren, umweltfreundliche Powerstations und Solaranlagen.

Welche Art ist die richtige für mich?

In diesem Ratgeber findest du garantiert die Antwort. 

Wir stellen dir alle wichtigen Stromerzeuger-Typen vor. Du lernst wie sie funktionieren, welche Vorteile & Nachteile sie haben und für welche Aufgaben jeder Generator ideal ist.

Inhaltsverzeichnis

Tragbare Stromerzeuger

Tragbarer roter Stromerzeuger mit Regentropfen auf einer Wiese

Tragbare Stromerzeuger sind die kleinsten Generatoren. Sie erzeugen Elektrizität mit einem kleinen Verbrennungsmotor, der mit Benzin betrieben wird. Wegen ihres geringen Gewichts kommen gerne Zweitaktmotoren zum Einsatz.

Du kannst mit tragbaren Stromerzeugern bis zu 1.500 Watt Leistung erzeugen. Meistens gibt es nur eine einzige 230V-Wechselstrom-Steckdose, an die Geräte angeschlossen werden können.

Ihre große Stärke ist ihr geringes Gewicht: Tragbare Stromerzeuger sind höchstens 20 Kilogramm schwer. Sie haben Griffe und können problemlos mit den Händen getragen werden.

Mobile Stromerzeuger

Mobiler Stromerzeuger mit Rädern steht vor einem Haus

Mit einer Leistung von bis zu 10.000 Watt sind mobile Stromerzeuger deutlich stärker, größer und schwerer als tragbare Stromgeneratoren. 

Sie wiegen 30 bis 150 Kilogramm. Damit du sie trotz ihrer Größe noch transportieren kannst, sind sie mit Rädern und Schubgriffen ausgestattet.

Mobile Stromerzeuger haben kräftige Motoren und können mit Benzin, Diesel oder Gas laufen. Ihre Leistung reicht aus, um stromhungrige Geräte wie Heizstrahler, Musikverstärker und Bohrhämmer zu betreiben.

Das macht diese Kraftwerke auf Rädern zu einer sehr vielseitigen Option, um an abgelegenen Orten und in Notfällen Strom zu erzeugen. 

Sie haben 2 – 4 Steckdosen für elektrische Geräte. Du kannst sie aber auch direkt an das zentrale Stromnetz eines Gebäudes anschließen und die Wandsteckdosen nutzen.

Unterflur-Stromerzeuger

Wohnmobil an einem See im Gebirge

Sie werden unter oder im Doppelboden eines Wohnmobils installiert. Darum nehmen Unterflur-Generatoren keinen wertvollen Platz im Mobil weg.

Es gibt Modelle, die mit Benzin, Diesel oder Gas laufen. Dieselaggregate haben sehr viel Leistung, mit Gas betriebene Aggregate arbeiten extrem kostengünstig. 

Praktisch: Viele Generatoren können den Tank beziehungsweise die Gasflasche des Wohnmobils mitbenutzen. Das erlaubt eine lange Laufzeit.

Anders als mobile Geräte müssen sie vor dem Einsatz nicht mühsam aus dem Wohnmobil ausgeladen und in einigen Metern Entfernung aufgestellt werden. Du kannst den eingebauten Stromerzeuger über einen Schalter im Wohnmobil starten. Das ist besonders bei schlechtem Wetter angenehm. 

Stationäre Stromerzeuger

Diese großen, unbeweglichen Generatoren sind wahre Lebensretter. Meistens dienen sie als Notstromaggregate, um Gebäude bei Stromausfällen mit Energie zu versorgen.

Kleinere Modelle mit 20 Kilowatt Leistung betreiben bei schweren Unwettern Beleuchtung, Heizung und Kühlschränke in Wohngebäuden.

Große Modelle mit 400 KW Leistung versorgen wichtige medizinische Geräte in Krankenhäusern und Aufzüge in öffentlichen Gebäuden mit Strom.

Benzin-Stromerzeuger

Ein schwarzer Benzin-Stromerzeuger steht im Wald

Benzin-Stromerzeuger erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind leicht, sehr mobil und Benzin ist wirklich überall einfach verfügbar. Es gibt sie in kleinen und mittleren Größen, mit Tragegriffen und Rollen, von 0,5 kW bis 10 kW Leistung. 

Die Benziner sind leiser und laufruhiger als Diesel-Stromgeneratoren. Darüber hinaus sind Benzin-Stromerzeuger günstig in der Anschaffung – aber teuer im Unterhalt. Sie haben einen höheren Verbrauch und Benzin hat einen höheren Preis als Diesel.

Dank ihrer Mobilität und geringen Lautstärke eignen sie sich hervorragend für den Campingplatz und Arbeiten im heimischen Garten. 

Diesel-Stromerzeuger

Der Hauptvorteil eines Dieselgenerators ist seine unglaubliche Leistungsfähigkeit. Kleine Dieselaggregate erzeugen 3 kW Leistung, große Modelle schaffen mehr als 400 kW.

Darüber hinaus sind die großen, schweren Aggregate extrem robust. Diesel verbrennt viel kühler als Benzin – darum ist der Motor sehr langlebig.

Diesel-Stomerzeuger sind teurer in der Anschaffung, verbrauchen jedoch weniger Kraftstoff als Benziner und sind kostengünstiger im Unterhalt.

Es ist also kein Zufall, dass sie gerne auf Baustellen eingesetzt werden, wo schwere Maschinen viel Strom brauchen.

Dank ihrer Wartungsfreundlichkeit findet man Diesel-Stromerzeuger auch häufig als Notstromaggregat in Krankenhäusern und Pumpwerken. 

Der Einsatz als Notstromaggregat für Zuhause ist jedoch kritisch: Diesel hält sich maximal 6 Monate lang. Und bei einem Stromausfall funktionieren auch die Zapfsäulen an der Tankstelle nicht mehr.