Outwell Mayville 6SA [TEST]: Ein wirklich großes Luftzelt

Outwell Mayville 6SA

Das Outwell Mayville 6SA ist ein aufblasbares Tunnelzelt mit drei großen Eingängen und drei Räumen für sechs Personen. Viel Stauraum und Platz für die ganze Familie auf rund 23 m² nutzbarer Fläche, dazu volle Stehhöhe und 2,30 Meter lange Schlafkabinen haben im Test vollkommen überzeugt.

23,10

m² Fläche

3,85

m² pro Person

Komfort

Empfehlung

Zurzeit ist Camping eine willkommene Abwechslung zum üblichen Hotelurlaub. Für den Einstieg in die Camper-Szene ist ein Zelturlaub mit der ganzen Familie mehr denn je beliebt.

Daher haben wir für dich heute das Outwell Mayville 6SA getestet – ein riesiges Luftzelt, ideal für den längeren Campingplatz-Aufenthalt.

Uns fallen nicht nur die Abmessungen positiv auf. Wetter-Resistenz, Schlaf- und Wohnkomfort – das Outwell-Luxuszelt glänzt in vielen Test-Rubriken.

Wenn du ein Zelt für vier bis sechs Personen suchst und ein hohes Gesamtgewicht dich nicht weiter abschreckt, ist das Mayville 6SA genau das passende Luftzelt für dich!

Was kostet das Outwell Mayville 6SA?

Zum Zeitpunkt dieses Tests haben wir das aufblasbare Tunnelzelt Mayville 6SA für 1049,00 Euro bekommen.

Für wen eignet sich das Zelt?

Für kleine und große Familien mit Kindern bietet das Mayville 6SA extralange Schlafkabinen und satte 14,82 m² verfügbaren Wohnraum. Das ist genug Platz, um auf längeren Familien-Urlauben sämtliches Gepäck unterzubringen. Du kannst sogar hohe Kleiderschränke aufstellen.

Dieser Wohnpalast ist nicht nur geräumig, sondern durch das massive, aufblasbare Gestänge besonders robust. Es eignet sich für die Gartenparty bei schlechtem Wetter ebenso wie für den Kindergeburtstag auf dem Zeltplatz.

Große Camper freuen sich über herausragende 2,15 Meter Stehhöhe. Sogar in den Schlafkabinen sind es noch 2 Meter – Top!

Für Sommerurlaube an der Küste ist dieses Zelt ideal. Der dicke Zeltstoff Outtex 6000 Pro hat einen sehr guten UV-Schutz. Außerdem ist das Zelt bis Windstärke 10 getestet.

Das Zelt passt nicht zu dir? Dann empfehlen wir einen Blick auf unsere besten Tunnelzelte zu werfen. In diesem Beitrag haben wir verschiedene Tunnelzelte ganz unterschiedlicher Art aufgenommen.

Bitte sieh dir im Video das Mayville 6SA näher an.

Urlaub mit der Familie

Schlechtes Wetter

Kurze Trips

Raumaufteilung & Platzangebot des Mayville 6SA

Das Outwell-Tunnelzelt hat die klassische 3-Raum-Aufteilung aus Wohnraum und zwei Schlafkabinen für je 3 Personen.

Den 14,82 m² großen Wohnbereich betrittst du durch die riesige, barrierefreie, mit einem Vordach überspannte Vordertür oder einen der beiden Seiteneingänge. 

Die riesige Wohnraum-Fläche und zwei Seiteneingänge sind sogar im Premium-Familienzelt-Bereich außergewöhnlich. Dadurch hast du viel Freiheit bei der Möblierung des Wohnraums.

Im hinteren Teil des Zelts liegt der komfortable 8,28 m² große Schlafbereich mit 2 Kammern für je 3 Personen. Jede Kammer hat einen eigenen Eingang. Die Trennwand zwischen den Kammern ist wie bei den meisten Zelten herausnehmbar.

 

Grundriss & Abmessungen des Outwell Mayville 6SA

Outwell gibt eine Kapazität von 6 Personen für das Mayville 6SA an. Wie realistisch ist das?

Bei 23,1 m² Gesamtfläche hat jeder Camper 3,85 m² Fläche für sich. Ein Wert im Spitzenbereich in unserem Familienzelt-Testbereich! Bis zu diesem Zeitpunkt war kein Zelt geräumiger. 

Im nächsten Abschnitt erfährst du, warum im Mayville 6SA sogar mehr als 6 Personen einen gemütlichen Schlafplatz finden.

Outwell Mayville 6SA: Querschnitt

23,10

m² Fläche

3,85

m² pro Person

5 Personen

komfortabel

6 Personen

okay

12 Personen

maximal

Schlafkomfort

Wie gemütlich schläft es sich im Outwell Mayville 6SA?

Die meisten Zelte haben Schlafkabinen, die höchstens 210 Zentimeter lang sind. Bei dieser Länge schließen große Menschen häufiger Bekanntschaft mit der Zeltwand.

Ganz anders sind die luxuriösen Ambassador Master Bedrooms von Outwell: Bei 2,30 Metern Länge und extra-steilen Wänden wachst du morgens nur selten mit der Zeltwand im Gesicht auf.

Beide Schlafkabinen haben nahezu senkrechte Wände und sehr niedrige Türschwellen. Die Trennwand in der Mitte ist herausnehmbar.

Platzangebot: 6 Personen passen rein

Bei maximaler Belegung mit 6 Personen hat jeder Schläfer 60 cm in der Breite für sich. Das reicht für die Camping-Matte.

Willst du auf gemütlichen, großen Luftbetten (die sind etwa 80 Zentimeter breit) schlafen, passen 4 Camper in den Schlafraum.

Dank der steilen Wände klappt es auch mit dem feudalen Feldbett.

Wir beide gehören zu den größeren Campern. Fabian ist 1,90 Meter groß, Thorsten ist sogar 1,95 Meter lang. Richtig gut haben uns daher die 2 Meter Firsthöhe im Schlafbereich gefallen. Wir sind beim Umziehen im Stehen kein einziges Mal umgefallen.

Weitere 6 spontane Übernachtungsgäste kannst du problemlos im vollständig abgeschlossenen und mit Vorhängen ausgestatteten Wohnbereich unterbringen. Dann ist immer noch genug Platz frei für dein Gepäck.

Die Ausstattung ist absolute Oberklasse

Outwell ist bekannt dafür, seine Familienzelte mit Ausstattung und Extra-Funktionen zu überhäufen. Das trifft auch auf den Schlafbereich zu.

Diese Features bieten die Schlafkabinen im Mayville 6SA:

  • Die riesige Belüftung auf der Rückseite und Mesh in den Innentüren sorgen für einen kühlen Schlaf
  • Für Langschläfer interessant: Die abgedunkelte Zeltdecke hält die Morgensonne draußen
  • Reflektierende Abspannleinen verhindern, dass du nachts unsanft geweckt wirst
  • Es gibt 2 Stromkabel-Führungen in den Schlafbereich
  • Die extra-großen Innentüren sind nahezu barrierefrei und können vollständig entfernt werden, um einen großen, zusammenhängenden Raum im Zelt zu schaffen
  • Große Aufbewahrungstaschen für Handys, Brillen & Ohrstöpsel
  • Eine Wäscheleine an der Rückseite der Schlafkabine

Du kannst im Riesenzelt von Outwell also wirklich komfortabel schlafen. Und wie sieht es mit dem Wohnkomfort aus?

Teilnote Schlafkomfort

2,30

m Länge

2,00

m Standhöhe

Riesige Hinterlüftung
Steile, straffe Wände
Fast barrierefreie Türen

Wohnkomfort

Warum das Outwell Mayville in puncto Wohnkomfort außergewöhnlich gut abschneidet, erfährst du in diesem Abschnitt. 

Dazu werfen wir einen Blick auf Platz im Vorraum, Insektenschutz, Tageslicht-Einfall und Extras.

Der Wohnraum ist sehr groß, angenehm hell und luftig

Platzangebot: Tisch und Stühle passen locker

Ein Blick auf die Abmessungen des Wohnbereichs verdeutlicht das, was du schon auf unseren Fotos erahnen kannst: 

Der Vorraum mit 380 cm Länge und 390 cm Breite verspricht eine nutzbare Fläche von rund 15 m² – so manches Zimmer hierzulande ist genauso groß! Jeder Camper hat hier fast 2,5 m² zur Verfügung.

Die steilen Wände helfen dabei, das Platzangebot im Wohnbereich noch zu steigern. So bekommen wir am Rand des Mayville deutlich mehr unter als in so manch anderem Tunnelzelt.

Ein großer Tisch für 6 Personen inklusive Stühlen passt locker. Wer will, kann sogar eine Bierzelt-Garnitur aufbauen und das Mayville zum Partyzelt umfunktionieren.

Ein hoher KleiderschrankRegale oder eine Camping-Küche finden hier ausreichend Platz – der Kreativität beim Zusammenstellen sind da kaum Grenzen gesetzt: Ein klarer Vorteil dieses Raumwunders.

Auch die Firsthöhe erreicht einen Spitzenwert. Sind es im Innenzelt noch gute zwei Meter, beträgt die Stehhöhe im Vorraum sogar 2,15 Meter. Damit ist das Mayville für alle großen Camper eine gute Wahl – die gebückte Haltung fällt weg und bequemes Umziehen im Stehen ist ein willkommener Bonus.

Licht & Sicht

Ganz besonders markant sind die enorm großen Panorama-Fenster. Dadurch gelangt viel Tageslicht ins Zeltinnere – sogar bei geschlossenen Türen.

Die Atmosphäre wirkt warm, hell und freundlich. Das schafft das Mayville vor allem durch das warm getönte Zeltdach, das ein angenehmes Licht in den Wohnraum wirft. 

Vor allzu neugierigen Blicken der Nachbarn kannst du dich komfortabel durch hochwertige Reißverschluss-Vorhänge schützen. Gerade abends ist das ein klarer Pluspunkt, wenn die Camping-Laterne im Zelt leuchtet. Schnelles Öffnen und Schließen ist problemlos möglich.

Ebenfalls erwähnenswert: Sämtliche Fenster sind getönt. So hast du zwar eine sehr gute Sicht nach draußen, der Blick von dort durchs Fenster fällt dagegen schwerer.

Durch die schiere Größe der Panorama-Fenster und die Tatsache, dass es drei Eingänge gibt, bekommen wir zudem einen hervorragenden Überblick in drei Richtungen

Einerseits liefert der hervorragende Ausblick Sicherheit – vor allem beim Wildcamping.

Zudem bleibt der Vorraum angenehm luftig – ganz besonders dann, wenn sämtliche Eingänge geöffnet bleiben und die Sicht verbessern können. Dann kommt ein angenehmes Outdoor-Feeling auf.

Das große Seitenfenster mit Reißverschluss-Vorhang. Unter dem Fenster siehst du einen Belüftungsschlitz.

Insektenschutz: Gut gelöst

Bei diesem Testkriterium lohnt sich zunächst der Blick auf den Zeltboden. Dieser ist rundherum sauber vernäht worden und somit versiegelt. Krabbelndes Getier von unten hat keine Chance.

Insektengitter finden wir erfreulicherweise überall. Die riesige Fronttür wurde sogar vollständig mit Mesh ausgestattet.

Beide Seitentüren verfügen ebenfalls über ein vollwertiges Meshgitter – das ist im Familienzelt-Bereich längst nicht selbstverständlich. Häufig ist der Insektenschutz an dieser Stelle nicht so umfassend wie im Mayville 6SA.

Die Innentüren zum Schlafbereich haben im oberen Teil Insektengitter. Das reicht fürs Innenzelt locker aus.

Auch die Belüftungsöffnungen verfügen über Insektengitter. Beim Essen kannst du diese bedenkenlos öffnen. Kleine, krabbelnde Besucher, die an deiner Mahlzeit gern teilnehmen wollen, musst du nicht befürchten.

Selbst in Moskito-Gebieten kannst du mit dem Mayville also ausgezeichnet lüften.

Das Mesh-Gewebe an der Fronttür lässt Moskitos keine Chance

Praktische Extra-Features des Mayville 6SA

Der extrem große Fronteingang und die beiden gegenüberliegenden Seiteneingänge helfen enorm dabei, nicht über andere Zeltbewohner klettern zu müssen. Die Bewegungsfreiheit ist somit sehr gut.

Die Türen sind übrigens sehr hoch, der Fronteingang ist dabei sogar barrierefrei und lässt sich vollständig öffnen.

Dadurch kannst du das Mayville ganz bequem aufrecht stehend betreten – dein Rücken wird es dir danken.

Andererseits stolperst du nicht in der Nacht über die Türschwelle. Ob Kinderwagen oder Mountainbike – rollendes Equipment kannst du problemlos ins Zelt fahren, Tragen oder Anheben fällt weg. Auch für Rollstuhl-Fahrer ist das Zelt geeignet.

Zwar finden wir konstruktionsbedingt keine Aufbewahrungstaschen im Wohnbereich. Das stört aber wenig. Es gibt einerseits eine Wäscheleine an der Innenzelt-Decke und viele Organizer-Taschen im Schlafbereich.

Andererseits bietet der Wohnbereich einen praktischen Haken an der Decke, etwa für Powerbank oder Camping-Laterne.

Kabeldurchlass, mal andersrum: Hier liegt die Stromquelle im Zelt und versorgt Geräte im Außenbereich.

In Zeiten, in der denen die Vernetzung einen immer höheren Stellenwert einnimmt, freut man sich über eine möglichst unkomplizierte Anbindung an den Landstrom, etwa um das Tablet zu laden.

Auch hier war Outwell großzügig. Du findest einen entsprechenden Kabeldurchlass auf jeder Seite des Wohnbereichs. Zusätzlich gibt es noch einen weiteren, der vom Vorraum ins Innenzelt führt. Alle sind per Reißverschluss bedienbar.

Outwell hat übrigens einen schwer entflammbaren Zeltstoff verbaut. Wenn doch mal ein Unfall mit dem Grill droht, ist man um dieses sinnvolle Feature sicherlich froh.

Teilnote Wohnkomfort

2,15

m Standhöhe

2,47

m² pro Person

3 Außentüren, alle mit Mesh
Kabeldurchlass clever gelöst
Stauraum und Platz satt

Wetterschutz

Das Outwell Mayville 6SA ist ein 3-Jahreszeiten-Zelt. Mit seiner geschlossenen Bauweise und robusten Konstruktion eignet es sich hervorragend für kaltes, nasses und windiges Wetter. Doch auch bei Hitze schlägt es sich überraschend gut.

Sonne: Diese Features schützen dich vor direkter Strahlung

Der schwere Outtex 6000 Pro Zeltstoff ist spürbar dicker als bei anderen Zelten. Er ähnelt Canvas. Darum ist der Schutz vor UV-Strahlung und Infrarot-Wärmestrahlung sehr gut.

Am besten ist der Schutz in den Schlafkabinen. Die abgedunkelte Decke des Innenzelts heizt sich in der Sonne zwar auf, lässt dafür aber praktisch keine Strahlung ins Zeltinnere.

Ebenfalls gut gefallen haben uns die Fenster im Wohnraum. Die Tönung fängt einen merklichen Teil der Sonnenstrahlung ein. Und die Reißverschluss-Vorhänge halten absolut dicht.

Der Schattenfall am Zeltboden verrät: Die Tönung der Fenster schluckt einen guten Teil der Sonnenstrahlung.

Hitze: Luftiger, kühler Wohnraum

An heißen Tagen kannst du das Outwell Mayville 6SA durch die riesige Panorama-Fronttür und die beiden Seiteneingängen sehr gut lüften, um die Temperatur zu regulieren.

Es ist einfach, einen Durchzug zu erzeugen. Sobald eine leichte Brise weht – was fast immer der Fall ist – klappt der Luftaustausch im Zelt gut.

Auch in den Schlafkabinen lässt es sich in der Morgensonne gut aushalten. Dank der Mesh-Einsätze an Innentüren und Rückseite entsteht ein Luftstrom zwischen Außentüren und Hinterlüftung. 

Die hinter den Schlafkabinen angebrachte Hinterlüftung ist übrigens außergewöhnlich groß: Sie geht über die komplette Zeltbreite, ist also fast 4 Meter breit.

Für große Camper interessant: Die großzügigen 2,15 Meter Standhöhe sind bei Hitze praktisch. Wir haben mit unseren 1,90 Metern Körpergröße stets einen kühlen Kopf behalten.

Die Hinterlüftung an der Rückseite des Zelts lässt sich mit Klett-Abstandshaltern weiter öffnen oder dicht verschließen.

Regen: Klappbare Türschwelle & geschützte Reißverschlüsse

Outtex 6000 Pro ist ein Polyester-Zeltstoff mit PU-Beschichtung. Mit 6.000 mm Wassersäule ist er auf dem Papier bestens vor Regen geschützt. Zum Vergleich: Die meisten anderen Tunnelzelte haben 3.000 mm Wassersäule.

Die doppelt genähten, mit Nahtband versiegelten Nähte machen ebenfalls einen robusten Eindruck. Und tatsächlich:

Bei unserem Gartenschlauch-Test bleibt es im Zelt absolut trocken.

Klasse: Sogar an die Reißverschlüsse hat Outwell gedacht. Die Reißverschlüsse sind oft eine Schwachstelle, durch die bei starkem Regen Wasser einsickern kann. Doch nicht beim Mayville 6SA: Eine schützende Lasche aus Zeltstoff bedeckt die Außenseite der Reißverschlüsse.

Wir sind einmal spät abends auf einem gut gefüllten Zeltplatz angekommen und mussten unser Zelt in einer Senke aufbauen. Nachts kam ein kräftiges Gewitter und wir sind prompt mit dem Zelt abgesoffen.

Beim Mayville schützt dich der rundum vernähte Boden mit seinen hochgezogenen Türschwellen vor diesem Schicksal. Jedenfalls so lange du nicht versuchst, in einem See zu zelten. Alle Türschwellen sind etwa 10 Zentimeter hoch.

Die Türschwelle der großen Fronttür bietet dir übrigens ein weiteres außergewöhnliches Feature – du kannst sie bei Bedarf herunterklappen und so eine fiese Stolperfalle eliminieren.

Die Türschwelle der Vordertür wird mit einem Knebel-Verschluss an der Zeltwand befestigt

Der robuste Zeltboden kommt mit den üblichen 10.000 mm Wassersäule daher. Die Schlafkabinen haben eine zusätzliche, zweite Bodenschicht.

Das ist praktisch, falls du auf einem Feldbett schlafen möchtest. Die zweite Bodenschicht verhindert, dass Bodenwasser an den Standfüßen des Betts einsickert. Das kann passieren, weil die Füße einen extrem hohen Druck auf die Bodenplane erzeugen.

Eine 1,10 Meter breite Augenbrauen-Markise schützt die Fronttür vor Regen. Beim Betreten des Zelts tropft deshalb nur bei kräftigem Wind Wasser in den Wohnraum.

Das beste Feature bei schlechtem Wetter ist natürlich der riesige Wohnraum. Hier kannst du mit deinen Lieben gemütlich zusammensitzen und spannende Spiele spielen.

MEHR ERFAHREN: Mit diesen 20 Tipps bleibst du im Regen garantiert trocken!

Kälte: Dicker Zeltstoff hält die Wärme drin

Der dänische Hersteller Outwell kennt sich mit kaltem Wetter aus und hat gute Arbeit geleistet: Dank des dicken Zeltstoffs und der verschließbaren Belüftungsklappen bleibt die Wärme im Zelt.

Im Winter ist das Luftgestänge vorteilhaft. Starker Schneefall kann das Zelt niederdrücken – räumst du den Schnee vom Dach, steht es jedoch einfach wieder auf.

Wind: Stabilisierende Querverbindungen an der Decke

Nur selten haben wir bisher ein Tunnelzelt gesehen, das so stabil im Wind steht. Die massiven Luftstangen halten das Outwell Mayville 6SA selbst bei starkem Wind in Form. Für zusätzliche Stabilität gibt es Querverbindungen zwischen den Stangen an der Zeltdecke.

Die Frontmarkise ist eine typische Schwachstelle bei vielen Zelten. Beim Mayville 6SA wird sie jedoch durch eine robuste Stahlstange aufgespannt.

Zahlreiche Sturmleinen stabilisieren das Zelt weiter. Outwell hat die Befestigungspunkte der Leinen mit seinem Wind Stabilizer System verstärkt.

Die Windstabilisierung ist von Outwell bis Windstärke 10 getestet. Windstärke 10 ist ein schwerer Sturm, der Bäume zerbricht.

Wind Stabilizer System: Die schwarzen Dreiecke an den Abspannleinen verteilen die Kraft gleichmäßig auf die Seitenwand.

Luftfeuchtigkeit: Nass + kalt = Pfütze?

Die Belüftung durch die Türen ist ausgezeichnet. Bei richtig schlechtem Wetter musst du die Türen natürlich geschlossen halten. Dann kannst du Kondenswasser mit den beiden Belüftungsklappen unter den Fenstern im Wohnraum und der großen Hinterlüftung hinter der Schlafkabine zuverlässig begrenzen.

Der geschlossene Boden hält aufsteigende Bodenfeuchtigkeit ab.

Teilnote Wetterschutz

6.000

mm Wassersäule (Außenzelt)

3

Eingangstüren

Getestet bis Windstärke 10
Alle Öffnungen mit Mesh
Getönte Fenster mit Vorhängen

Gewicht & Packmaß

Das Schleppen schwerer Ausrüstung gehört nicht zu unseren liebsten Urlaubsvorbereitungen. Da bildet ein großes Familienzelt keine Ausnahme.

Spätestens an dieser Stelle wird deutlich, warum wir unser neues Mayville Luftzelt lieber auf längere Camping-Trips mitnehmen

Wer will schon sperrige, schwere Ausrüstung für eine einzige Übernachtung im Gepäck haben? Das lohnt nur auf längeren Ausflügen!

Werfen wir einen Blick auf die Zahlen.